Zum vierten Mal in Folge ging es für unsere Jungs über die Osterfeiertage nach Prag, zum internationalen Prague Handball Cup.134 Mannschaften aus 16 Ländern warteten in der mC-Altersklasse, darunter Exoten aus Kanada oder Griechenland, mit denen sich die Wege aber leider nicht kreuzten.
Unterstützt vom ehemaligen Mitspieler Jonas als Co-Trainer, den mitgereisten Eltern, die für ordentlich Stimmung in den Hallen sorgten, und den Daheimgebliebenen am eigenen Livestream traf man am frühen Karfreitag zuerst auf die JSG Mannheim (35:5) und die kroatische Mannschaft MRK Ploče (35:5). Danach ging es zum Sightseeing in die Prager Altstadt, ein Ostermarkt und die Karlsbrücke wurden besucht.
Samstag wurden am frühen Morgen gegen die wohl besser ausgeschlafene tschechische Mannschaft KH Kopřivnice Federn gelassen (16:25). In den beiden folgenden Spielen lief es aber wieder rund, zuerst gegen Lions Středočesko aus Tschechien (22:15) und dann erstmalig gegen eine dänische Mannschaft, KLG Håndbold aus Herning, mit (17:7). Damit wurde die Gruppenphase auf dem zweiten Platz abgeschlossen.
Am Ostersonntag ging es dann in der A‑Finalrunde – wieder recht früh – gegen MoGoNo Leipzig (24:17). Danach traf man in der Runde der besten 32 auf Union Korneuburg aus Österreich (21:8). Beseelt von diesen Erfolgen liefen die Jungs gegen die schwedische Mannschaft Ystad IF HF auf, in der Runde der besten 16. Die imposanten Schweden hatten sich den Turniersieg auf die Fahne geschrieben, es wurde dementsprechend mit vollem Körpereinsatz gespielt. Unsere Jungs hatten deren Topspieler (immerhin Platz 10 der Torschützenliste) überwiegend gut im Griff und spielten bis zum Schluss auf Augenhöhe mit. Eine kleine Führung des Gegners zum Ende konnte aber nicht mehr aufgeholt werden und mit einem respektablen 22:25 war die diesjährige Teilnahme erst im Achtelfinale der A‑Finalrunde beendet. Die Schweden scheiterten im Halbfinale am SC Magdeburg, die sich dann auch den Turniersieg der mC holten.

